Die Ausgrenzung durch andere ist verletzend. Wer gemobbt wird, fühlt sich zurückgesetzt reagiert mit Wut oder Trauer.      +++       Eine Studie der Weltgesundheitsorganisation brachte es an den Tag: der Klimawandel beeinflusst auch die Gesundheit. Untersucht hat die Studie den Einfluss von Wetter, Luftverschmutzung und Verseuchung von Lebensmitteln und Wasser auf das menschliche Befinden. Allgemeine Ergebnisse: Die Welt wird wärmer und das beeinflusst natürlich auch Fauna und Flora - die gute sowie die böse.Einige Ergebnisse der Studie sind:-Etwa zwei Prozent aller Durchfall- und Malariaerkrankungen sind durch klimatische Änderungen bedingt, denn die vermehrten Regenfälle erhöhen die Feuchtigkeit und die Krankheit-auslösenden Bakterien können sich besser vermehren.-Die Sommer wurden in den 90er Jahre immer heißer und kosteten etwa 20 000 Menschenleben. Zwar ließe sich dies nicht ursächlich auf den Treibhauseffekt zurückführen, so die Studie, aber der Trend hin zu hohen sommerlichen Temperaturen habe eindeutige Tendenz.      +++      
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Leinsamen statt Chia: Regionales „Superfood“ wird immer beliebter

Superfood ist und bleibt ein Trend. Inzwischen sind aber nicht nur exotische Lebensmittel gefragt. Immer mehr Verbraucher entdecken die Vorzüge von heimischen Leinsamen und der Heidelbeere statt Chia und Acai-Beeren. Für jeden zweiten Konsumenten ist die regionale Herkunft ein ausschlaggebendes Kaufargument, hat eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens Nielsen gezeigt. Für die Untersuchung wurden mehr als 1.500 Verbraucher befragt. Zusätzlich wurden über 500 Konsumenten interviewt, warum sie sich für alternative Ernährungsstile entscheiden.

Ergebnis: Konsumenten kaufen heutzutage bewusster ein. Sie möchten ihre Ernährung optimieren und etwas für die Gesundheit tun. Viele sehen den Kauf von „Superfood“ als eine Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen. Mehr als jeder vierte Verbraucher versucht regelmäßig, seinen Speiseplan mit solchen Produkten zu ergänzen. „Superfood ist allerdings kein geschützter Begriff“, gibt Ernährungswissenschaftler Harald Seitz vom Bundeszentrum für Ernährung zu bedenken. „Im Prinzip darf jedes Lebensmittel als Superfood angepriesen und teuer verkauft werden. Die Produkte sind zwar ernährungsphysiologisch wertvoll, aber keine Wundermittel.“ Statt einzelne Aspekte der Ernährung zu ändern, ist es sinnvoller, insgesamt auf eine abwechslungsreiche und ausgewogene Kost zu achten.

„Ein all-inclusive-food, das gibt es eben nicht. Und ich fände es ehrlich gesagt auch extrem langweilig, meine Lebensmittelauswahl einzuschränken“, so Seitz. „Schaden tut Superfood natürlich nicht. Aber ein Apfel zwischendurch, der tut es auch.“

Im Jahr 2016 haben die Deutschen fast 45-mal mehr Geld für Superfood ausgegeben als noch im Jahr 2014. Das liegt in erster Linie an einem größeren Angebot. Inzwischen ist Superfood fast flächendeckend im Einzelhandel verfügbar. Im Durchschnitt geben Superfood-Käufer im Jahr 21 Euro dafür aus. Der Boom ist vor allem auf Chia-Samen zurückzuführen, die in Drogeriemärkten und Discountern im Sortiment sind. Es folgen Trockenfrüchte wie Goji oder Aroniabeeren und Nahrungsergänzungspulver wie Spirulina, Moringa und Weizengras. Rund 13 Prozent der Deutschen interessieren sich für Erzeugnisse, die Superfood enthalten. Dabei gewinnen angereicherte Lebensmittel wie Müsli, Backwaren und Süßwaren an Bedeutung. Nach den Untersuchungen ist der typische Superfood-Käufer Großstädter und über 40 Jahre alt. Es handelt sich meist um Paare oder Familien mit gutem Einkommen, die bereits auf eine gesunde Ernährung achten und auch gerne zu Bio und vegetarischen Alternativen greifen. (BZfE)


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