Die Ausgrenzung durch andere ist verletzend. Wer gemobbt wird, fühlt sich zurückgesetzt reagiert mit Wut oder Trauer.      +++       Eine Studie der Weltgesundheitsorganisation brachte es an den Tag: der Klimawandel beeinflusst auch die Gesundheit. Untersucht hat die Studie den Einfluss von Wetter, Luftverschmutzung und Verseuchung von Lebensmitteln und Wasser auf das menschliche Befinden. Allgemeine Ergebnisse: Die Welt wird wärmer und das beeinflusst natürlich auch Fauna und Flora - die gute sowie die böse.Einige Ergebnisse der Studie sind:-Etwa zwei Prozent aller Durchfall- und Malariaerkrankungen sind durch klimatische Änderungen bedingt, denn die vermehrten Regenfälle erhöhen die Feuchtigkeit und die Krankheit-auslösenden Bakterien können sich besser vermehren.-Die Sommer wurden in den 90er Jahre immer heißer und kosteten etwa 20 000 Menschenleben. Zwar ließe sich dies nicht ursächlich auf den Treibhauseffekt zurückführen, so die Studie, aber der Trend hin zu hohen sommerlichen Temperaturen habe eindeutige Tendenz.      +++      
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Unser Thema des Monats October 2018: Stillen – Basis für das Leben

Stillen – Basis für das Leben

Anlässlich der Weltstillwoche im Oktober 2018 weist die Nationale Stillkommission am BfR auf die Bedeutung des Stillens für Mutter und Kind hin.

Stillen – Basis für das LebenMuttermilch ist die natürliche und optimale Nahrung für Säuglinge: Sie ist gut verdaulich, enthält Abwehrstoffe, ist immer verfügbar, hygienisch einwandfrei, richtig temperiert und muss nicht zubereitet werden. Die Nationale Stillkommission am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) weist aus diesem Anlass auf die Bedeutung des Stillens für Mutter und Kind hin und empfiehlt, durch Aufklärung und Information die Still-Akzeptanz in der Öffentlichkeit zu erhöhen. Stillen sollte sowohl im beruflichen Umfeld als auch im täglichen Leben jederzeit und ohne Barrieren möglich sein.

Gestillte Säuglinge werden seltener krank als nicht gestillte, sie leiden unter anderem seltener an Atemwegsinfekten, Durchfallerkrankungen und Übergewicht im späteren Leben. Auch Mütter profitieren davon, ihr Kind zu stillen: Das Risiko sinkt, an Brust- und Eierstockkrebs, Osteoporose, Diabetes Typ 2 oder Übergewicht zu erkranken. Durch die Ausschüttung der Hormone Oxytocin und Prolaktin leiden stillende Mütter weniger unter Stress. Sie sind mit ihren Säuglingen mobiler, weil Muttermilch immer verfügbar ist. Stillen fördert außerdem die emotionale Bindung zwischen Mutter und Kind.

Eine Studie im Auftrag des BfR hat gezeigt, dass für jede zehnte Mutter, die frühzeitig abstillt, die ablehnende Haltung in der Öffentlichkeit einer der Gründe dafür ist. Zwar lehnen es nur sechs Prozent der Bevölkerung komplett ab, wenn eine Frau ihr Baby in der Öffentlichkeit stillt, allerdings steht jede vierte befragte Person dem Stillen im öffentlichen Raum zumindest zwiespältig gegenüber. Insbesondere in Restaurants und Cafés besteht eine Diskrepanz zwischen der Akzeptanz des Stillens und dem Stillverhalten von Müttern. Aus Sicht eines großen Teils der Öffentlichkeit ist das Stillen dort nur bedingt angemessen, Frauen können und wollen aber nicht grundsätzlich darauf verzichten, ihre Kinder auch in Restaurants und Cafés zu stillen. Die Nationale Stillkommission befürwortet daher Maßnahmen, um insbesondere an diesen Orten die Stillakzeptanz zu erhöhen.

Obwohl das Trinken von Muttermilch an der Brust eine angeborene Fähigkeit von Säuglingen ist, brauchen Stillende insbesondere zu Beginn der Stillzeit häufig kompetente Beratung und Unterstützung. Die am BfR angesiedelte Nationale Stillkommission hat daher Stillempfehlungen in sieben Sprachen veröffentlicht, die über das BfR kostenlos angefordert werden können. (BfR) 

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