Die Ausgrenzung durch andere ist verletzend. Wer gemobbt wird, fühlt sich zurückgesetzt reagiert mit Wut oder Trauer.      +++       Eine Studie der Weltgesundheitsorganisation brachte es an den Tag: der Klimawandel beeinflusst auch die Gesundheit. Untersucht hat die Studie den Einfluss von Wetter, Luftverschmutzung und Verseuchung von Lebensmitteln und Wasser auf das menschliche Befinden. Allgemeine Ergebnisse: Die Welt wird wärmer und das beeinflusst natürlich auch Fauna und Flora - die gute sowie die böse.Einige Ergebnisse der Studie sind:-Etwa zwei Prozent aller Durchfall- und Malariaerkrankungen sind durch klimatische Änderungen bedingt, denn die vermehrten Regenfälle erhöhen die Feuchtigkeit und die Krankheit-auslösenden Bakterien können sich besser vermehren.-Die Sommer wurden in den 90er Jahre immer heißer und kosteten etwa 20 000 Menschenleben. Zwar ließe sich dies nicht ursächlich auf den Treibhauseffekt zurückführen, so die Studie, aber der Trend hin zu hohen sommerlichen Temperaturen habe eindeutige Tendenz.      +++      
Home Impressum Datenschutz Kontakt Notdienstplan

Informationen

Adresse:
Ludwigs-Apotheke
Ludwigstr. 50
82467 Garmisch-Partenkirchen
Tel. 49 / (0) 88 21 / 48 97
Fax. +49 / (0) 88 21 / 94 70 21

Unsere Öffnungszeiten:
Mo. bis Fr.
08.30 bis 18.00 Uhr
Samstags
08.30 Uhr bis 12.30 Uhr

Bohnen für die Sommerküche: Nicht roh essen

Bohnen sind sehr vielseitige Hülsenfrüchte. Im Sommer kommen die grünen Stangen- und Buschbohnen häufig auf den Tisch. Sie schmecken in Suppen und Eintöpfen, aber auch zu Pasta und als Beilage zu Fleisch und Fisch. Die zarten gelbhülsigen Wachsbohnen sind eine beliebte Zutat für den Salat. Vor der Zubereitung werden die beiden Enden abgeschnitten und eventuell vorhandene Fäden entfernt. Allerdings sind die meisten Sorten heute fadenlos. Danach die Bohnen auf die gewünschte Länge schneiden und für durchschnittlich 10 bis 15 Minuten dünsten oder in Salzwasser kochen, sodass sie beim Servieren noch Biss haben. In rohem Zustand dürfen sie nicht gegessen werden, da die Bohnen gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe wie Lektine enthalten. Diese Proteine können je nach Menge zu leichten Magenverstimmungen oder Darmentzündungen führen. Durch das Kochen werden die Lektine zerstört und unschädlich gemacht.

Mit verschiedenen Gewürzen wie Fenchel, Bohnenkraut oder Kümmel sind Bohnen leichter bekömmlich. Das Gemüse liefert wertvolles Eiweiß, das in einem ausgewogenen Verhältnis zu Kohlenhydraten, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen steht. Es enthält reichlich sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Saponine, die sich positiv auf den Blutzucker- und Cholesterinspiegel auswirken.

Im 16. Jahrhundert kam die Gartenbohne (/Phaseolus vulgaris/) aus Mittel- und Südamerika nach Europa. Es gibt Busch- und Stangenbohnen, die sich aber nur in der Wuchsform unterscheiden. Stangenbohnen erreichen eine Höhe von bis zu drei Metern und müssen daher durch eine Stange oder eine andere Rankhilfe gestützt werden. Buschbohnen wachsen frei, da sie höchstens 60 cm hoch werden. Im Garten lassen sich Stangen- und Buschbohnen ohne großen Aufwand anbauen. Die flachen oder runden Hülsen können je nach Sorte grün, gelb, bläulich oder schwarz gefärbt sein. Übrigens ist die Prinzessbohne keine eigene Sorte, sondern eine besonders früh geerntete Gartenbohne.

Noch bis Ende Oktober sind frische Bohnen aus heimischem Freilandanbau erhältlich. Frische Hülsen haben eine kräftige Farbe und fühlen sich fest und knackig an. Beim Biegen brechen sie glatt durch, wobei die Bruchstelle grün und saftig sein sollte. Im Gemüsefach des Kühlschranks halten sie sich etwa drei Tage. Grüne Bohnen können auch hervorragend eingefroren werden. Einfach kurz blanchieren und abschrecken, damit die Farbe auch nach dem Auftauen erhalten bleibt. (BZfE)


zurück

Thema des Monats

Gesundheitsthemen